Wissenswertes über Shisha

Shisha
Als Shisha wird im Allgemeinen die arabische Wasserpfeife bezeichnet, obwohl sich der Ausdruck eigentlich eher auf den verwendeten Tabak mit Fruchtaromen bezieht.
Das Wort Shisha stammt aus der persischen Sprache und bedeutet Flasche.
Man nimmt an das die Shisha ihren Ursprung in Indien hat, ganz einig über die Herkunft ist man sich da allerdings nicht.
Später ist sie dann irgendwann zu den Sultanen im Osmanischen Reich gelangt. In Europa wurde sie erst im 20. Jahrhundert bekannt.
Shisharauch ist angenehm und weich
Im Vergleich zu der normalerweise üblichen Art Tabak zu rauchen, ist das besondere an der Shisha erstens feuchten Tabak, meist angereichert mit Fruchtaromen, zu verwenden und diesen dann mittels einer glühenden Kohle zu erhitzen. Der dadurch entstehende Rauch wird dann nicht sofort eingesaugt sondern erst noch durch Wasser geleitet wodurch der Rauch abgekühlt wird. Somit ist der Rauch der aus einer Shisha eingeatmet wird weicher und kratzt weniger im Hals. Ein Irrglaube der sich manifestiert hat, ist allerdings das durch den Umweg durch das Wasser zudem Giftstoffe herausgefiltert werden.
Giftstoffe bei einer Shisha
Die Abkühlung bewirkt leider genau das Gegenteil, denn es werden Chrom, Blei oder Nickel sehr viel leichter freigesetzt. Dazu kommt noch dass gerade durch die Kohle die auf ein Gitter über den Tabak gelegt wird um diesen nur soweit zu erhitzten dass es zum Qualmen ausreicht, zusätzlich Giftstoffe freigegeben werden die als höchst krebserregend gelten und die Lunge extrem angreifen können. Im Vergleich zum Zigarettenkonsum muss allerdings bedacht werden das Zigaretten viel häufiger und in einer größeren Menge geraucht werden als man dies bei einer Wasserpfeife tun würde, daher relativiert sich die Schadstoffzuführung natürlich.